Fragen zum Thema Besuch beim Urologen
Ein Termin beim Urologen beginnt mit einem ausführlichen Gespräch (Anamnese), bei dem der Arzt oder die Ärztin Fragen zu Ihrer Krankengeschichte, aktuellen Beschwerden und Lebensgewohnheiten stellt. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, die je nach Symptomen das Abtasten des Bauchs, der Leisten sowie der äußeren Geschlechtsorgane umfassen kann. Bei Männern gehört oft die rektale Tastuntersuchung der Prostata dazu, um deren Größe und Beschaffenheit zu beurteilen. Diese Untersuchung ist in der Regel kurz und verursacht keine Schmerzen. Je nach Befund können weitere diagnostische Maßnahmen wie Ultraschalluntersuchungen oder Laboranalysen des Urins und Blutes erforderlich sein. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Urologen sind wichtig, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Männer über 40–45 Jahre sollten einmal jährlich eine Vorsorgeuntersuchung beim Urologen durchführen lassen, auch wenn keine Beschwerden bestehen. Jüngere Männer sollten den Arzt aufsuchen, wenn sie Symptome wie Schmerzen, Blut im Urin oder Erektionsprobleme bemerken.
Nein, eine Prostatamassage ist nicht bei jedem Besuch notwendig. Sie wird meist durchgeführt, wenn es Verdacht auf eine Prostataentzündung gibt oder Prostatasekret für Untersuchungen benötigt wird.
Blut im Urin oder Sperma, Schmerzen in den Hoden oder im unteren Bauchbereich, Probleme beim Wasserlassen oder Erektionsstörungen sind klare Anzeichen, dass ein Besuch beim Urologen ratsam ist.
Das Schmerzempfinden ist individuell. Einige empfinden den Abstrich als unangenehm, andere haben kaum Beschwerden. Für viele Infektionsdiagnosen reicht aber oft eine Urinprobe aus.
Beim ersten Besuch werden meist eine Anamnese (Gespräch über Beschwerden und Vorgeschichte), eine körperliche Untersuchung und ggf. eine Urinprobe durchgeführt. Bei spezifischen Beschwerden können weitere Tests wie ein Ultraschall oder eine Blutuntersuchung nötig sein.
Vor dem Besuch sollte man sich überlegen, welche Beschwerden vorliegen, seit wann sie bestehen und ob es Vorerkrankungen gibt. Eine volle Blase kann hilfreich sein, falls eine Urinprobe erforderlich ist. Eine Rasur ist nicht notwendig.
Ein Urologe kann Erkrankungen wie Prostatakrebs, Hodenkrebs, Blasenentzündungen, sexuell übertragbare Infektionen und Probleme mit der Hormonproduktion frühzeitig erkennen und behandeln.
Die Prostata wird meist durch eine rektale Tastuntersuchung (mit dem Finger durch den After) geprüft. Zusätzlich kann eine Ultraschalluntersuchung oder eine PSA-Blutuntersuchung erfolgen, um Auffälligkeiten zu erkennen.
Ja, viele Männer haben Hemmungen oder Ängste vor dem ersten Urologenbesuch. Urologen sind jedoch auf solche Untersuchungen spezialisiert und führen sie professionell und diskret durch. Ein frühzeitiger Check kann helfen, spätere Gesundheitsprobleme zu vermeiden.
Ja, das kann passieren, ist aber völlig normal. Urologen sind daran gewöhnt und behandeln das professionell. Eine unwillkürliche Erektion ist eine natürliche Reaktion des Körpers und kein Grund zur Sorge oder Scham.