
Meatusenge
Ursachen von Meatusenge
Die Meatusenge kann verschiedene Ursachen haben:
- Angeborene Fehlbildung: Einige Kinder werden mit einer verengten Harnröhrenöffnung geboren.
- Narbenbildung nach Beschneidung: Eine der häufigsten Ursachen bei Jungen ist die Bildung von Narbengewebe nach der Zirkumzision (Beschneidung).
- Chronische Entzündungen: Wiederholte Entzündungen oder Infektionen der Harnröhre können zu einer Verengung der Harnröhrenöffnung führen.
Symptome von Meatusenge
- Schwacher oder unterbrochener Harnstrahl
- Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
- Verlängerter Zeitaufwand zum Wasserlassen
- Häufige Harnwegsinfektionen
- In schweren Fällen können Beschwerden beim Entleeren der Blase auftreten
Diagnose von Meatusenge
Die Diagnose erfolgt durch eine körperliche Untersuchung, bei der der Arzt die Harnröhrenöffnung überprüft. Eine Urinflussmessung (Uroflowmetrie) kann durchgeführt werden, um die Stärke des Harnstrahls zu bewerten. In einigen Fällen kann eine Zystoskopie (Blasenspiegelung) erforderlich sein, um die Harnröhre und die Blase genauer zu untersuchen.
Behandlungsmöglichkeiten bei Meatusenge
- Operative Erweiterung (Meatotomie): Die gängigste Behandlungsmethode ist ein kleiner chirurgischer Eingriff zur Erweiterung der Harnröhrenöffnung. Dieser Eingriff wird in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
- Langzeitüberwachung: Nach der Operation wird die Harnröhrenöffnung regelmäßig kontrolliert, um sicherzustellen, dass die Verengung nicht erneut auftritt.
Präventionsmaßnahmen bei Meatusenge
Da eine Meatusenge oft nach einer Beschneidung oder aufgrund von Narbenbildung auftritt, kann eine sorgfältige Wundpflege nach chirurgischen Eingriffen das Risiko einer Verengung verringern. Regelmäßige ärztliche Kontrollen können helfen, eine Meatusenge frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.
Häufige Patientenfragen zur Meatusenge
Symptome einer Meatusenge können Schwierigkeiten beim Wasserlassen, einen schwachen Harnstrahl, Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen und das Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung umfassen.
Die Diagnose einer Meatusenge erfolgt in der Regel durch eine körperliche Untersuchung, bei der der Arzt den Harnstrahl und die Symptome beurteilt. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Urethroskopie können ebenfalls eingesetzt werden, um die Engstelle zu identifizieren und den Zustand der Harnröhre zu beurteilen.
Nicht-chirurgische Behandlungsoptionen für eine Meatusenge umfassen die Verwendung von speziellen Harnröhrenkathetern zur Erweiterung des Harnröhrenkanals, die Durchführung von Dehnungsmaßnahmen sowie medikamentöse Therapien zur Linderung von Entzündungen oder Reizungen.
Ja, eine Meatusenge kann bei Erwachsenen spontan auftreten, häufig aufgrund von Narbenbildung, Entzündungen oder Verletzungen. Auch Erkrankungen wie die Balanitis oder wiederholte Harnwegsinfektionen können zur Entwicklung einer Meatusenge beitragen.