
Sexuell übertragene Erkrankungen (STI)
Ursachen von sexuell übertragenen Erkrankungen
Sexuell übertragene Erkrankungen werden durch verschiedene Erreger wie Bakterien, Viren und Parasiten verursacht. Zu den häufigsten Erregern gehören Chlamydien, Gonokokken, Herpesviren und das humane Papillomavirus (HPV). Risikofaktoren sind ungeschützter Geschlechtsverkehr, häufig wechselnde Sexualpartner und mangelndes Bewusstsein über Schutzmaßnahmen.
Symptome von sexuell übertragenen Erkrankungen
- Ungewöhnlicher Ausfluss aus den Genitalien.
- Juckreiz oder Brennen im Genitalbereich.
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
- Hautausschläge oder Wunden im Genitalbereich.
- Fieber und allgemeines Unwohlsein.
Diagnose von sexuell übertragenen Erkrankungen
Die Diagnose von sexuell übertragene Erkrankungen erfordert eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung. Der Arzt befragt den Patienten zu Symptomen und möglichen Risikofaktoren. Labortests wie Blut- und Urinuntersuchungen dienen dem Nachweis von Erregern wie HIV, Syphilis, Chlamydien oder Gonokokken. Zusätzlich können Abstriche aus dem Genitalbereich oder Rachen entnommen werden. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall kommen bei Verdacht auf Komplikationen zum Einsatz. Eine frühzeitige Diagnose verhindert Folgeschäden und die Weiterverbreitung der Infektion.
Behandlungsmöglichkeiten bei sexuell übertragenen Erkrankungen
- Konservativ: Bei leichten Symptomen kann eine Beobachtung und symptomatische Behandlung ausreichend sein.
- Medikamentös: Antibiotika oder antivirale Medikamente werden zur Behandlung der Infektionen verschrieben. Je nach Erreger und Schweregrad der Erkrankung kann die Therapie variieren.
Präventionsmaßnahmen bei sexuell übertragenen Erkrankungen
Zur Prävention von sexuell übertragene Erkrankungen sollten sichere Sexpraktiken angewendet werden, wie die Verwendung von Kondomen, regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen und die Aufklärung über Risikofaktoren. Bei Verdacht auf eine Erkrankung sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden, um eine frühzeitige Diagnose und Behandlung zu ermöglichen.
Häufige Patientenfragen zu sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs)
Zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten gehören Chlamydien-Infektionen, Gonorrhö (Tripper), Syphilis, Herpes genitalis, Humane Papillomviren (HPV), HIV/AIDS, Hepatitis B und C sowie Trichomoniasis.
Die konsequente Verwendung von Kondomen beim Vaginal-, Anal- und Oralsex reduziert das Risiko einer Ansteckung erheblich. Zudem sind Impfungen gegen bestimmte Erreger, wie HPV und Hepatitis B, verfügbar und empfohlen.
Mögliche Anzeichen sind ungewöhnlicher Ausfluss aus Vagina, Penis oder Anus, Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, Juckreiz, Hautausschläge, Bläschen oder Geschwüre im Genitalbereich sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Viele STIs verlaufen jedoch symptomlos.
Die Diagnose erfolgt durch ärztliche Untersuchungen, Laboranalysen von Blut- und Urinproben sowie Abstriche von betroffenen Stellen. Regelmäßige Tests sind besonders bei häufig wechselnden Sexualpartnern wichtig.
Viele bakteriell verursachte STIs, wie Chlamydien und Gonorrhö, sind mit Antibiotika gut behandelbar. Virale Infektionen, wie Herpes oder HIV, sind nicht heilbar, aber durch Medikamente kontrollierbar.