Vesektomie im Urologenzentrum Wien

Vasektomie

Vasektomie – die moderne Empfängnisverhütung für den Mann! Die Vasektomie ist ein einfacher, ambulanter Eingriff zur dauerhaften Empfängnisverhütung. Bei diesem kleinen Eingriff werden die Samenleiter durchtrennt, wodurch verhindert wird, dass beim „Samenerguss” Samenzellen abgegeben werden. Das Ejakulat (Samenerguss) enthält dann nur mehr Flüssigkeiten aus Samenblase und Prostata. Äußerlich unterscheidet sich das Ejakulat jedoch nicht von dem davor.

Die Vasektomie zur dauerhaften Empfängnisverhütung

Vorteile

Die Vasektomie hat keine Auswirkungen auf die sexuelle Funktion oder das sexuelle Verlangen! Durch die Vasektomie kann der Sex weitaus entspannter, inniger und erfüllter werden, da die Vasektomie Sicherheit vor einer ungewollten Schwangerschaft bietet. Durch die Durchtrennung und Unterbindung der Samenleiter wird der Transport der Spermien verhindert. Somit kann die Befruchtung der Eizelle nicht mehr stattfinden. Die Schwangerschaft wird sicher verhindert.

Lustgefühl

Das Lustgefühl ändert sich nicht, da nach der Vasektomie die Hormonproduktion im Hoden in keiner Weise verändert ist. Es ist sogar nachgewiesen, dass die sexuelle Zufriedenheit der Frau und die Selbstwahrnehmung des Mannes durch die Vasektomie verbessert werden.

Samenerguss

Nach der Vasektomie ist der Samenerguss fast unverändert. Nur die Spermien sind nicht mehr im Ejakulat vorhanden. Menge und Aussehen ändern sich jedoch nicht. Denn für die Bildung der Samenflüssigkeit sind Samenblasen und Prostata verantwortlich.

Verlangen, Erektion und Orgasmus

Auf das sexuelle Verlangen, die Erektionsfähigkeit und das Empfinden beim Orgasmus hat die Vasektomie keine Auswirkungen!


Für wen ist eine Vasektomie geeignet?

Sie sind über 25 Jahre alt und haben Ihren Kinderwunsch abgeschlossenen? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Verhütungsmethode, die Ihre Partnerin hormonell nicht belastet! Die Vasektomie ist somit die Verhütungs-Alternative für den modernen und verantwortungsbewussten Mann.

Der Ablauf einer Vasektomie

  1. Schritt: Das Aufklärungs- und Beratungsgespräch
  2. Schritt: Bedenkzeit
  3. Schritt: Die Vasektomie
  4. Schritt: Kontrolle und Spermiogramm
     

Vorbereitung auf den Eingriff

Vor dem Eingriff ist eine ausführliche Beratung notwendig. Im Zuge des gesetzlich vorgeschriebenen Aufklärungs- und Beratungsgesprächs erfolgt eine urologische Voruntersuchung sowie die Erhebung der Krankengeschichte. Wir besprechen mit Ihnen den Ablauf, mögliche Risiken und Alternativen zur Vasektomie. Nun kann ein Termin vereinbart werden.

Bedenkzeit

Da es sich bei der Vasektomie um einen sogenannten elektiven Eingriff mit weitreichenden Konsequenzen (Unfruchtbarkeit) handelt, sieht der Gesetzgeber für diesen Termin eine Bedenkzeit von einigen Tagen nach erfolgter Aufklärung vor.

Der Eingriff

Die Operation ist unkompliziert und durch die örtliche Betäubung der Skrotalhaut schmerzlos. Wir führen den Eingriff mit der modernen „No scalpel“-Technik (messerloses Operationsverfahren) durch, bei der die umliegenden Blutgefäße nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Mittels speziell entwickelter Instrumente wird links und rechts am Hodensack eine Hautöffnung von ca. 3-5 ml geschaffen. Über diesen Zugang werden die Samenleiterenden durchtrennt (unterbunden) und verschorft. Das hat den Vorteil, dass bereits wenige Wochen nach dem Eingriff keine Narben mehr zu sehen ist.

Nach der Vasektomie

Nach dem Eingriff sollten Patienten körperliche Anstrengungen für einige Tage vermeiden und Schmerzmittel bei Bedarf einnehmen. Es ist wichtig, weiterhin andere Verhütungsmethoden zu verwenden, bis eine Spermaanalyse bestätigt, dass keine Spermien mehr vorhanden sind, was mehrere Wochen dauern kann.

Sterilisation beim Mann – für immer unfruchtbar?

Die Sterilisation gilt als die sicherste Methode zur Kontrolle der Zeugungsfähigkeit beim Mann. Daher ist dieser Eingriff als endgültig zu betrachten. Eine Rückoperation ist zwar möglich, führt aber nicht immer zu einer Wiederherstellung der Fruchtbarkeit. Aus diesem Grund sollte sich auch jeder Mann, der sich für eine Unterbindung entscheidet, darüber vorher im Klaren sein.

Kosten einer Vasektomie

Eine Vasektomie kostet 890,00 Euro. In diesen Kosten ist folgendes inkludiert:

  • das gesetzlich vorgeschriebene Aufklärungs- und Beratungsgespräch einige Tage vor der Vasektomie
  • die Vormedikation
  • die Vasektomie selbst

Im Anschluss nach der 12. und der 14. Woche einer Vasektomie wird ein Spermiogramm durchgeführt, um festzustellen, ob sich noch Samenzellen im Ejakulat befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie ab sofort Ihr Liebesleben spontan und sicher genießen. 

Das erste Spermiogramm nach der 12. Woche erhalten Sie bei uns bereits um 90,00 Euro. 

Das zweite Spermiogramm nach der 14. Woche inkl. ärztl. Erfolgsbestätigung bekommen Sie bei uns GRATIS!

Häufige Patientenfragen zur Vasektomie

Während der Vasektomie wird der Bereich mit örtlicher Betäubung betäubt, sodass Sie keine Schmerzen verspüren sollten. Nach dem Eingriff treten häufig Beschwerden und Schwellungen auf, die jedoch mit Schmerzmitteln und Eisbeuteln behandelt werden können.

Während der Vasektomie wird der Bereich mit örtlicher Betäubung betäubt, sodass Sie keine Schmerzen verspüren sollten. Nach dem Eingriff treten häufig Beschwerden und Schwellungen auf, die jedoch mit Schmerzmitteln und Eisbeuteln behandelt werden können.

Bei der Vasektomie werden die Samenleiter durch einen kleinen Eingriff unterbrochen. Die Spermazellen, die in den Hoden gebildet werden, können daher nicht mehr mit den Sekreten aus der Prostata und den Samenbläschen, die das eigentliche Ejakulat bilden, vermengt werden. Das Ejakulat ist daher nach einer Vasektomie spermienfrei.

Die Vasektomie in der “no scalpel“ Methode ist ein sehr komplikationsarmer Eingriff. Wie bei jedem Eingriff kann es postoperativ zu Wundinfektionen, Blutergüssen und Schmerzen kommen. Wenn die Vasektomie mit der "no scalpel" von einem erfahrenen Urologen vorgenommen wird, liegt die Anzahl der Patienten mit den angeführten postoperativen Beschwerden in der Regel unterhalb von 2%.

Vieles wurde schon erprobt, wie die „Pille für den Mann“, oder ein Gel für den Samenleiter. Leider hat keine der Methoden den gewünschten Erfolg gezeigt. Deshalb ist die Vasektomie heute die sicherste Empfängnis-Verhütung für den Mann mit abgeschlossenem Kinderwunsch.

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