
Verwendung von Schutzmaßnahmen beim Geschlechtsverkehr
Hauptarten der Schutzmaßnahmen
Kondome
- Die am weitesten verbreitete und effektivste Methode der Barriereverhütung.
- Verhindert die Übertragung der meisten STIs, einschließlich HIV, Chlamydien, Gonorrhö und Syphilis.
- Erhältlich in männlicher und weiblicher Variante.
Vaginaldiafragmen und Kappen
- Barriere-Methoden, die vor dem Geschlechtsverkehr in die Vagina eingeführt werden.
- Schützen vor ungewollter Schwangerschaft, sind jedoch weniger effektiv gegen STIs.
- Werden in Kombination mit Spermiziden verwendet.
Spermizide
- Chemische Substanzen, die Spermien abtöten.
- Werden häufig zusammen mit anderen Methoden wie Diaphragmen oder Kondomen verwendet.
Notfallverhütung
- Wird nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingesetzt, um eine Schwangerschaft zu verhindern.
- Bietet keinen Schutz vor STIs.
Medikamente zur HIV-Prävention
- PrEP (Präexpositionsprophylaxe) – Wird vorbeugend eingenommen, um das Risiko einer HIV-Infektion zu verringern.
- PEP (Postexpositionsprophylaxe) – Eine antiretrovirale Behandlung nach möglichem Kontakt mit HIV.
Warum ist die Verwendung von Schutzmaßnahmen wichtig?
- Prävention von Infektionen – Die korrekte Anwendung von Kondomen senkt das Risiko einer STI-Übertragung um 98 %.
- Kontrolle über die reproduktive Gesundheit – Barriere- und hormonelle Methoden helfen, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden.
- Psychologischer Komfort – Sicherheit ermöglicht eine entspanntere und angenehmere Sexualität.
Regeln für sicheren Sex
Verwenden Sie immer ein Kondom, wenn das Risiko einer STI besteht.
- Lassen Sie sich regelmäßig auf Infektionen testen, insbesondere bei einem Partnerwechsel
- Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Sicherheit – ein offenes Gespräch hilft, Missverständnisse zu vermeiden
- Nutzen Sie Schutzmittel korrekt – folgen Sie den Anweisungen und überprüfen Sie das Verfallsdatum
- Verwenden Sie keine ölhaltigen Gleitmittel mit Latexkondomen – diese können das Material beschädigen und zum Reißen führen